Beiträge zum Stichwort »Phishing«
Jens Gruhl: Nicht nur Geheimagenten leben gefährlich, sondern auch "Finanzagenten"
Anmerkung zum Urteil des Amtsgerichts Hamm vom 05.09.2005 - 10 Ds 101 Js 244/05 - 1324/05 = JurPC Web-Dok. 91/2006 zur Verurteilung eines so genannten Finanzagenten im Zusammenhang mit Phising.
Bernd Heinrich: Aktuelle Probleme des Internetstrafrechts
In seinem Beitrag nimmt der Autor ausgehend von einer Definition des Begriffs "Internetstrafrecht" eine Analyse der Strafbarkeit von Handlungen zur rechtswidrigen Datenerlangung, Urheberrechtsverletzungen, der Verabredung von Straftaten und gezielter Ressourcenüberlastung zu Sabotagezwecken vor. Der Beitrag ist in Humboldt-Forum-Recht online.
AG Darmstadt, Urteil vom 11.01.2006 - 212 Ls 360 Js 33848/05
Wer wenigstens billigend in Kauf nimmt, dass nach einer elektronischen Kontaktaufnahme auf eigene Konten überwiesenes Geld aus betrügerischen Handlungen stammt, ist wegen Geldwäsche strafbar, da aufgrund der Berichterstattung in der Presse davon ausgegangen werden muss, dass der Täter wusste, dass die Einschaltung privater Dritter zur Abwicklung von Geldtransfers durch international tätige Unternehmen lediglich bei Schwarzgeld erfolgt.
Volltext: JurPC Web-Dok. 125/2006.
AG Hamm, Urteil vom 05.09.2005 - 10 Ds 101 Js 244/05 - 1324/05
Wegen Beihilfe zum Computerbetrug gemäß §§ 263a, 27 StGB macht sich strafbar, wer sein Konto zur Überweisung von nach Phising zu Unrecht von fremden Konten abgebuchten Geldbeträgen an die Hintermänner zur Verfügung stellt, wenn aufgrund von Indizienbeweisen feststeht, dass er die Unrechtmäßigkeit der Transaktionen billigend in Kauf genommen hat, um die Provision einstreichen können. Veröffentlicht bei JurPC.